Jagd

Bei der jagdlichen Verwendung liegen die Vorzüge des Schweizer Laufhundes heute bei der Nachsuche. In dieser Disziplin kann er nachweislich gute Arbeit leisten. Im Gebrauch gilt jedoch die Regel: „Der Vorstehhund jagt für den Jäger, der Laufhund für sich selbst“. Dies ist bei der Abrichtung von Laufhunden zu berücksichtigen.

Der jagdliche Einsatz des Schweizer Laufhundes gliedert sich in 3 Gebiete:

  • Brackieren
  • Schweißarbeit
  • Sau-Riegler

Der Schweizer Laufhund ist eine Brackenart, der spurlaut vor allem den Hasen, den Fuchs, und gelegentlich das Wildschwein jagt. Er jagt selbständig.

Er sucht und sticht mit großer Sicherheit auch in schwierigem Gelände. Sobald er die frische Witterung des Wildes in der Nase hat, jagt er das Wild mit tiefer Nase und wohlklingendem Laut, meist mit großem Abstand vor sich hin (Brackieren). Die traditionelle Jagdart besteht aus der Nachsuche der Nachfährte eines Haarwildes.

Er ist folgsam und hat eine enge Beziehung zu seinem Führer.